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Die deutsche Wirtschaft

Wirtschaftsstruktur

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2.497,6 Mrd. Euro (2010) ist Deutschland nach den USA und Japan die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Der Dienstleistungssektor erbringt heute 54% der gesamten Wirtschaftsleistung, das produzierende Gewerbe (einschließlich Bauwirtschaft) 27,9% und der Handel 17,2%. Die Land- und Forstwirtschaft trägt nur noch mit rund 1% zur Wertschöpfung bei.

Mehr als 99 Prozent aller 3,72 Millionen Unternehmen in Deutschland beschäftigen weniger als 500 Mitarbeiter und zählen damit zum Mittelstand. Er beschäftigt rund 79,5% aller Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft, erwirtschaftet mehr als 40 Prozent des Umsatzes und bildet mehr als 80% aller Lehrlinge aus.

 

Aussenhandel

Deutschland exportierte 2009 Waren im Wert von 803,2 Mrd. Euro, mehr als jedes andere Land der Welt. Größter Handelspartner ist Frankreich, gefolgt von den USA und Großbritannien. Die neuen EU-Länder haben heute bereits einen Anteil von fast 10% am deutschen Außenhandel. Die wichtigsten Exportbranchen sind die Automobilindustrie, der Maschinen und -anlagenbau sowie die chemische Industrie, die zusammen fast 50% der deutschen Ausfuhren erbringen.

Rohstoffe und Energie

Die Energieversorgung des Landes ist jedoch heute weitgehend auf Importe angewiesen. Bedeutendster Energieträger ist das Mineralöl. Es hat heute einen Anteil von knapp 34% am Primärenergieverbrauch. gefolgt von Erdgas (23%), Kernenergie (11%), Steinkohle (14%) und Braunkohle (12%). Erneuerbare Energien tragen heute bereits mit etwa 6% zum Energieaufkommen bei.

Infrastruktur und Verkehr

Deutschland verfügt über 231.500 km Straßen (davon 12.200 km Autobahn), 43.000 km Schienenwege und 7.500 km Wassertrassen.

Beschäftigung

Weitaus die meisten der etwa 40 Millionen Erwerbstätigen sind Arbeitnehmer, rund vier Millionen Personen verdienen ihr Geld als Selbstständige und mithelfende Familienangehörige .

Die Arbeitslosenquote beträgt ca. 8,5% (März 2010), allerdings zeigt sich ein deutliches wirtschaftliches West-Ost-Gefälle (6,9% in den alten und 12,9% in den neuen Bundesländern).

  • Aktuelle Arbeitsmarkdaten
    Statistik der Bundesagentur für Arbeit
  • Erwerbstätigkeit
  • Löhne

Bildung und Wissenschaft

Deutschland gibt pro Jahr mehr als 61,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus – das sind etwa 2,5% des Bruttoinlandsproduktes. Besonders forschungsintensive Branchen sind die Pharmaindustrie, der Luft-/Raumfahrzeugbau, die Elektronik/Nachrichtentechnik, der Instrumentenbau und der Automobilbau. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Vernetzung von universitären Forschungseinrichtungen und der freien Wirtschaft.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das deutsche Bildungssystem

Tourismusinformation über Deutschland

Deutschland liegt im Trend. Stetig steigende Zahlen von französischen Besuchern zeigen deutlich, dass Deutschland ein attraktives Reiseziel für Urlaubs- und Geschäftsreisen ist und sich nicht zuletzt dank eines hervorragenden Preis/Leistungsverhältnises zur viert beliebtesten Destination für Auslandreisen der Franzosen entwickelt hat.
Die Vielseitigkeit des Reiselands Deutschland sowie eine hervorragende touristische Infrastruktur lassen keine Wünsche offen und bieten den unterschiedlichsten Zielgruppen zahlreiche Urlaubsmöglichkeiten: lebendige Städte mit attraktivem Kulturangebot, einzigartige Landschaften von den Alpen bis zur Nord- und Ostsee, Aktivurlaub zu Land, zu Wasser oder in der Luft, erholsame Wellness-Oasen, familienfreundliche Unterkünfte und Angebote sind nur eine kleine Auswahl der umfangreichen Urlaubsmöglichkeiten in Deutschland.
Zahlreiche Flugverbindungen sowie ein Zugverkehrsnetz mit einer neuen Hochgeschwindigkeitsverbindung lassen Deutschland und Frankreich noch näher zusammenwachsen und begünstigen den Trend zu Reisen nach Deutschland.
Als international führender Standort für Messen und Kongresse bietet Deutschland auch dem Geschäftstourismus ideale Bedingungen: Kompetenz, hohe Internationalität, eine leistungsfähige Infrastruktur in zentraler Lage des europäischen Verkehrsnetzes sowie ein umfassendes Serviceangebot machen Deutschland zu einer Plattform für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die Deutsche Zentrale für Tourismus in Paris bietet aktuelle und umfassende Informationen zum Reiseland Deutschland und ist Ansprechpartner Nummer eins für die Tourismusbranche. Weitere Informationen finden Sie unter www.allemagne-tourisme.com.
Kontaktadresse in Frankreich:
Office National Allemand du Tourisme
21, rue Leblanc
F-75015 Paris Tel : 00 33 1 40 20 07 46
Fax : 00 33 1 40 20 17 00

Ihre Ansprechpartnerin



Alexandra Seidel-Lauer
Tel.: +33 (0)1 40 58 35 91

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