Deutsch-Französischer Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Ziel des Preises

Der Deutsch-Französische Preis der Kultur- und Kulturwirtschaft wurde offiziell anlässlich des 50.Geburtstags des Elysée-Vertrages unter der Schirmherrschaft des deutschen und des französischen Wirtschaftsministers ins Leben gerufen. Der Preis soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Unternehmen fördern. Er zeichnet Personen, Unternehmen und Institutionen aus, die sich durch ein deutsch-französisches Engagement in einem der acht Sektoren der Medien- und Kulturwirtschaft hervorgetan haben: Musikedition, Film, Digitalmedien, Buch, Presse, Design, Mode, Kulturhandel / Luxus.

Der Hintergrund des Preises

Die Kultur- und Kulturwirtschaft ist für die europäische Wirtschaft sowie für die nationalen Wirtschaften von großer Bedeutung. Die Branche zählt in Deutschland und in Frankreich mehr als 1,5 Millionen Beschäftigte in fast 250.000 Unternehmen.

Die Modalitäten des Preises

Der Beirat besteht aus weiteren Mitgliedern der Kultur-und Kreativwirtschaft. Er beaufsichtigt und betreut die Plattform : http://industries-culturelles-franco-allemandes.org. Auf der Webseite befinden sich vielfältige aktuelle Hinweise, News und Veranstaltungen zur Deutsch-Französischen Kreativwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, dem Institut Français d’Allemagne, sowie den Industrie- und Handelskammern. Außerdem ist das Komitee dafür verantwortlich, einerseits die Analyse der Problematiken der Kulturwirtschaft im deutsch-französischen Raum, besonders für die öffentlichen und privaten Akteure zu bewerben, andererseits die deutsch-französischen Synergien zu fördern.

Die nächste Preisverleihung findet 2018 statt.


Präsentation des Preises

Deutsch-französischer Beirat für Kultur- und Kreativwirtschaft

Der deutsch-französische Beirat der Kultur- und Kreativwirtschaften wurde 2015 an der französischen Botschaft in Berlin gegründet. Der Beirat wird von Herrn Pr. Dr. Jérôme Duval-Hamel, Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer und kultureller Einrichtungen, gemeinsam mit Frau Catherine Briat, Kulturbeauftragte der französischen Botschaft in Berlin, geleitet.

Der Beirat besteht aus weiteren Mitgliedern dieses wichtigen Kultur– und Wirtschaftssektors. Er beaufsichtigt die Organisation des Deutsch-Französischen Preises der Kultur- Kreativwirtschaft und die Gestaltung der Webseite : http://industries-culturelles-franco-allemandes.org.

Auf der Webseite befinden sich vielfältige aktuelle Hinweise, News und Veranstaltungen zur Deutsch-Französischen Kreativwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, dem Institut Français d’Allemagne, sowie den Industrie- und Handelskammern.

Jury-Mitglieder

Präsident der Jury
Prof. Dr. Jérôme Duval-Hamel

Geschäftsführer verschiedener Unternehmen der Medien und Kulturwirtschaft, Verwaltungsmitglied verschiedener Organisationen im Bereich Kultur, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer

Katrin Gaertner

Head of Public Affairs Bertelsmann SE & Co. KGaA, Berlin

Dr. Andreas Görgen

Ministerialdirigent, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation, Auswärtiges Amt, Berlin

Anne Durupty

Geschäftsführerin von ARTE

Catherine Briat
Kulturbeauftragte der französischen Botschaft in Berlin und Direktor des Institut français in Deutschland

Bruno Julliard

Beigeordneter des Bürgermeisters von Paris
Beauftragter für Kultur

Pierre Kupferman

Chefredakteur bei BFMbusiness.com

Alain-Dominique Perrin

Präsident der Fondation Cartier
Präsident der öffentlichen Einrichtung Jeu de Paume
Mitglied des internationalen Rats der Tate Gallery

Guillaume Proust

Wirtschaftsprüfer und Partner der Compagnie Fiduciaire, Präsident des Comité Mécénat Ordre national des Experts-Comptables, Commissaire aux comptes Associé - Compagnie Fiduciaire

Hanna Schygulla

Schauspielerin
Goldener Ehrenbär der Berlinale 2010
Prix d'interprétation féminine, Cannes
National Society of Film Critics Award

Sabine Syfuss-Arnaud
Resortleiterin International, Challenges

Georges-Philippe Vallois
Président du Comité professionnel des galeries d'art

Gewinner 2015

Comité Colbert & Meisterkreis

Jérôme Duval-Hamel, Elizabeth Ponsolle des Portes (Comité Colbert), Clemens Pflanz (Meisterkreis)

Diese zwei Vereinigungen aus Frankreich und Deutschland stehen mit Ihren Mitgliedern für französischen Luxus und die deutsche High-End Industrie. Eine Kultur der Exzellenz ist die starke gemeinsame Verbindung. Über die letzten Jahre ist daraus eine intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen deutsch-französische Projekten entstanden: Programme zum Schutz und Wertschätzung des geistigen Eigentums, Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Universitäten sowie dem Austausch junger Talente, interkulturelles Engagement an der Schnittstelle Kultur und Wirtschaft durch die Partnerschaft der Ausstellung ImEx - Impressionismus - Expressionismus. Die Stärkung des immateriellen Kulturerbes, durch die Weiterentwicklung des Kunsthandwerks und des Meisterprinzips über Landesgrenzen hinweg, auch durch bilaterale Verbindungen der Mitglieder, trägt Früchte und unterstreicht die kulturelle Verankerung der Branche.

Dank dieser Initiativen und konkreten Projekten hat sich eine echte deutsch-französsiche Dynamik entwickelt, aus der ein gemeinsames Verständnis für die Vielfalt des jeweils anderen entstanden ist. Dieser deutsch-französische Austausch beflügelt die unterschiedlichen Branchen, die viel von einander lernen können. Das sind ideale Voraussetzung um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrie gemeinsam zu stärken.

Forum d’Avignon & Forum d’Avignon@Ruhr

Laure Kaltenbach (Forum d’Avignon), Andreas Gören, Jérôme Duval-Hamel (Jury ICC), Axel Ganz (Forum d’Avignon@Ruhr), Annette Gerlach (ARTE)

Das Forum d’Avignon ist eine Denkfabrik im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft. Durch die Gründung einer deutschen Tochterorganisation, des Forum d’Avignon@Ruhr, hat es seine deutsch-französische Dimension ausgebaut und trägt durch die Veröffentlichung von zahlreichen Schriften zur Kultur- und Kreativwirtschaft zur Entwicklung dieser Branche in beiden Ländern. Konkret werden jedes Jahr internationale Foren organisiert auf denen sich die Akteure dieser Branchen austauschen können. Diese Positionierung ist neu und sehr wichtig für die Stärkung des Wachstums in der deutschen und französischen Kultur- und Kreativwirtschaft auf dem internationalen Markt.

Le Buveur d’Encre & TintenTrinker Verlag

Andreas Görgen (Jury ICC), Grégoire Cazier (Editions Le Buveur d’Encre), Julie Cazier (Tintentrinker Verlag)

Der von der Politologin Julie Cazier gegründete Tintentrinker Verlag (Köln) hat sich mit dem von Grégoire Cazier im Jahr 2001 gegründeten Verlag « le buveur d’encre » (Paris) zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie bereits ca. 50 Jugendbücher herausgebracht. Beide Verlage arbeiten sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf kreativer Ebene eng zusammen und haben gemeinsam Werke mit hohem Symbolwert herausgebracht. Ihre neueste Veröffentlichung thematisiert den ersten Weltkrieg. Es handelt sich um einen Comic, « Tagebuch 14/18 - vier Geschichten aus Deutschland und Frankreich », der für den deutschen Jugendliteraturpreis 2015 nominiert wurde.  


Im Jahre 2013 wurden zwei Projekte ausgezeichnet:

Augustin Teboul

Augustin Teboul ist ein Damenmodelabel, das zwischen Prêt-à-porter und Haute Couture anzusiedeln ist und das im Jahre 2009 durch die Zusammenarbeit der deutschen Modedesignerin Annelie Augustin und der französischen Modedesignerin Odély Teboul entstanden ist. Die beiden Frauen, die zwischen Paris und Berlin arbeiten, haben entschieden, die deutsch-französische Komponente zum Herzstück ihrer Inspiration zu machen...

Studiocanal & Tandem Communications

Studiocanal ist insbesondere durch den Erwerb der deutschen Unternehmen Kinowelt und Tandem Communications zu einem europäischen Marktführer im Bereich des Kinos und des Fernsehens geworden. Diese deutsch-französische Integration hat Studiocanal und Tandem Communications den Einstieg in die Produktion von weltweit erfolgreichen Serien ermöglicht. Zu diesen zählt beispielsweise Crossing Lines, eine deutsch-französische Koproduktion, die insbesondere auf NBC, Sat.1 und TF1 ausgestrahlt wird.

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