Deutschland und Frankreich erneuern ihre Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung

Am 22. Januar 2019, dem Deutsch-Französischen Tag, wird die Kooperation im Rahmen der deutsch-französischen Plattform « Schulen-Unternehmen » verstärkt. Dieses Projekt ist eine Initiative der Deutsch-Französischen Industrie und Handelskammer (AHK Frankreich) und der Académie de Paris. Gilles Pécout, Rektor der Region Île-de-France und der Académie de Paris sowie gleichzeitig Universitätskanzler unterzeichnet zusammen mit Guy Maugis, Präsident der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich), ein neues Kooperationsabkommen für die Plattform in einer feierlichen Zeremonie in Paris. Bestandteil des Abkommens ist unter anderem die Förderung des Spracherwerbs und das Kennenlernen der jeweiligen Kultur des Nachbarlandes. Darüber hinaus wird für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende der Zugang zu Praktika in Frankreich bzw. in Deutschland erleichtert.

« Schulen-Unternehmen » ist eine interaktive Internet-Plattform, die von der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer in Kooperation mit der Académie de Paris verwaltet wird. Unternehmen, die auf dem deutsch-französischen Markt tätig sind, können dort einfach und schnell passende Auszubildende und Praktikanten finden. Angebote zu Unternehmensbesichtigungen, Expertenvorträgen und zahlreichen anderen Angeboten unterstützen Schüler aktiv in ihrer beruflichen Orientierung. Die Förderung der Partnersprache steht dabei immer im Vordergrund. „Die Plattform ist ein ausgezeichnetes Instrument, um die Verbindung zwischen Schulen und Unternehmen zu stärken und den Schülern den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. “, erklärt Margarete Riegler-Poyet, Leiterin des Bereichs Aus- und Weiterbildung der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer.

Die Einrichtung der deutsch-französischen Plattform „Schulen-Unternehmen“ ist eine Initiative im Rahmen des Elysée-Vertrages vom 22. Januar 1963, der eine politische und kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich initiiert sowie einen bedeutenden Beitrag zur historischen Versöhnung geleistet hat. An diesem Tag findet daher alljährlich der Deutsch-Französische Tag statt.

Am 22. Januar 2019 wird nun dieser Elysée-Vertrag erneuert: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werden in Aachen ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnen, um sich gemeinsam den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen: Dazu gehört eine enge Abstimmung in der Europapolitik, eine starke gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und ein Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln. Das alles sieht der neue „Aachener Vertrag“ zwischen Deutschland und Frankreich vor; er ist ein Bekenntnis zu einem starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa. Bilaterale Bildungsprogramme sind ebenfalls eine Priorität beider Länder und diese Bemühungen werden durch die Plattform „Schulen-Unternehmen“ unterstrichen.

Hier geht es zur Plattform: www.ee-francoallemand.com

Kontakt:
Margarete Riegler-Poyet, Bereichsleitung Aus- und Weiterbildung, Tel: + 33 (0)1 40 58 35 90 mriegler(at)francoallemand.com

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