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19. März 2014

Erster Deutsch-Französischer Berufsbildungstag

Am 25. März 2014 findet in Paris der erste Deutsch-Französische Berufsbildungstag statt. Im Zentrum dieser Konferenz, die von der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer organisiert wird, stehen die Möglichkeiten deutsch-französischer Zusammenarbeit im Bereich der Berufsausbildung. Hochrangige Vertreter von Ministerien, großen Konzernen und KMU, Industrie- und Handelskammern sowie anderen Institutionen aus Deutschland und Frankreich diskutieren zu den Themen „Berufliche Bildung als Wettbewerbsfaktor und Mittel zur Beschäftigungssicherung“ sowie „dem aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarf“.

Die Berufsausbildung in Deutschland hat international einen guten Ruf. Als Hochtechnologiestandort baut Deutschland nicht nur auf fortschrittliche Maschinen, sondern auch auf gut ausgebildete Mitarbeiter. Jeder zweite Erwerbstätige hat eine duale Ausbildung an der Berufsschule und im Betrieb absolviert. Junge Leute finden so schneller einen Einstieg von der Schule in den Beruf, während die Unternehmen ihre Fachkräfte maßgeschneidert ausbilden können. Dieses Modell basiert auf einer jahrhundertealten Tradition.

Nirgendwo in der EU liegt die Jugendarbeitslosigkeit niedriger als in Deutschland. Laut EUROSTAT liegt der EU Durchschnitt bei 23,5% Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen, in Frankreich sind es 26,1% und in Deutschland nur 7,7%. Zahlreiche Staaten wollen deshalb vom deutschen Berufsbildungssystem lernen.

Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer befasst sich intensiv mit dieser Thematik und ist in vielen Beratungsgremien aktiv. Als institutioneller Partner arbeitet sie eng mit Ministerien zusammen, um die Mobilität von Auszubildenden und die Mehrsprachigkeit in Unternehmen zu fördern und hat eigene duale Ausbildungsgänge ins Leben gerufen, um dem Bedarf an qualifiziertem Personal gerecht zu werden. Im Rahmen von deutsch-französischen Programmen bestehen vielfältige Kooperationen mit beruflichen Gymnasien, im Hochschulbereich sowie mit Stiftungen und öffentlichen Institutionen.

„Mit dem Deutsch-Französischen Berufsbildungstag möchten wir Entscheidungsträger und Experten der beruflichen Bildung sowie Unternehmensvertreter aus Deutschland und Frankreich zusammenführen und zur Realisierung weiterer deutsch-französischer Projekte beitragen,“ sagt Margarete Riegler-Poyet, Leiterin der Aus- und Weiterbildungsabteilung der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer.

Das Programm des Deutsch-Französischen Berufsbildungstages finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerinnen



Margarete Riegler-Poyet
Tel.: +33 (0)1 40 58 35 90



Alexandra Seidel-Lauer
Tel.: +33 (0)1 40 58 35 91