Pressemitteilungen


26. März 2015

Deutschland und Frankreich bleiben füreinander die wichtigsten Wirtschaftspartner  


Deutschland ist erneut der zweitgrößte erwerbsschaffende Direktinvestor in Frankreich, die Länder bleiben wichtigste Handelspartner in 2014.

Nach den Angaben des Deutschen Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) belief sich  der Handel zwischen Deutschland und Frankreich im Jahr 2014 auf insgesamt 169,6 Milliarden Euro (+3,2% gegenüber Vorjahr). Somit war Frankreich auch im Jahr 2014 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner.

Deutschland steigerte im Jahr 2014 seine Exporte nach Frankreich um 2,1% gegenüber dem Vorjahr und führte Güter im Wert von 102 Milliarden Euro dorthin aus. Die Importe aus Frankreich betrugen 67,6 Milliarden Euro, ein Anstieg von +5,5% gegenüber 2013.
Im Jahr 2014 hat Deutschland seinen Handelsbilanzüberschuss zu Frankreich um 6,1 % reduziert, er lag aber immer noch bei beachtlichen 34 Milliarden Euro.

Darüber hinaus war Deutschland im Jahr 2014 mit 141 Projekten erneut der zweitgrößte erwerbsschaffende Direktinvestor in Frankreich. Deutsche Investitionen stellen 14% aller ausländischen Investitionsprojekte in Frankreich dar. Nach Angaben von Business France haben deutsche Unternehmen im letzten Jahr 3087 Arbeitsplätze in Frankreich geschaffen.

Insgesamt verzeichnete in 2014 Business France 740 arbeitsplatzschaffende Projekte ausländischer Investoren in Frankreich, das sind 8% mehr als im Jahr 2013. Es sind 25478 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten worden. Die Investitionsprojekte betrafen vor allem die Bereiche Industrieproduktion, Forschung & Entwicklung sowie Engineering und Design. Deutsche Unternehmen investierten im letzten Jahr in den Sektoren Maschinenbau, Energie und Recycling, Fahrzeugbau sowie IT und Chemie.

Ihre Ansprechpartnerinnen



Alexandra Seidel-Lauer
+33 (0)1 40 58 35 91