Germany Trade & Invest

Germany Trade & Invest ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft unterstützt deutsche Unternehmen, die ausländische Märkte erschließen wollen, mit Außenwirtschaftsinformationen.
Aktuelle Wirtschaftsinformationen
Frankreich beschleunigt Tempo bei Reformen Drei Monate vor der Präsidentschaftswahl möchte Frankreichs Staatschef Nikolas Sarkozy noch einmal Tatkraft beweisen und der stagnierenden Wirtschaft des Landes auf die Sprünge helfen. Mehr Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum haben dabei oberste Priorität. Der Staatspräsident will unter anderem die Mehrwertsteuer erhöhen, die Soziallasten für Unternehmen reduzieren, den Arbeitsmarkt flexibilisieren und die Finanztransaktionssteuer einführen. weitere Informationen
Wirtschaftsdaten kompakt - FRANKREICH
weitere Informationen
Frankreich startet durch in der Elektromobilität
Frankreich setzt seine Entwicklungsstrategie in der Elektromobilität konsequent mit langfristig ehrgeizigen Zielen fort. 2011 war das Startjahr für eine Reihe von Elektromodellen, die überwiegend von öffentlich-privaten Großunternehmen gekauft wurden. Während Renault-Nissan voll auf die Elektrotechnologie setzt, fährt PSA weiter zweigleisig mit der Priorität beim Hybridantrieb. Neben den Elektrofahrzeugen liegt die Herausforderung in der Entwicklung von Motoren und Batterien - was auch der deutsch-französischen Kooperation neue Flügel verleiht.
weitere Informationen
Ile-de-France dynamisch in Büroimmobilien
Paris (gtai) - In der Île-de-France verlief der Markt für Büroimmobilien 2011 überaus zufriedenstellend. Die platzierte Bürofläche überstieg mit 2,4 Mio. qm den Vorjahreswert um 14%, während die Investitionen in Unternehmensimmobilien ebenfalls zweistellig auf über 17 Mrd. Euro hochschossen. Das Jahr 2012 dürfte den Markt ob niedrigerer Nachfrage und Risikobereitschaft wieder spürbar abkühlen. Das Gesamtbild des Großraums Paris wird sich indes in den kommenden Jahren stärker verändern mit spektakulären Bürotürmen und neuen Großraumkonzepten.Nach dem Boom droht wieder ein schwächeres Jahr / Von Waldemar Duscha
weitere Informationen
Kreditvergabe und Zahlungsmoral - Frankreich, 2011
Geschäftspraxis allgemein, Finanzierung, allgemeiner Zahlungsverkehr, Kreditauskunfteien, Inkassodienste
weitere Informationen
Kreditvergabe und Zahlungsmoral Frankreich
Der Zahlungsverkehr mit französischen Unternehmen hat sich mit dem Gesetz zur Modernisierung der Wirtschaft von 2008 spürbar verbessert. Ein Kernpunkt war, dass die Zahlungsfristen einen Zeitraum von 60 Tagen nicht mehr überschreiten dürfen. Laut Altares lag die Zahlungsverspätung der französischen Unternehmen Mitte 2011 mit 12,2 Tagen unter dem europäischen Durchschnitt (13,7). Bonitätsprüfungen bieten Auskunfteien wie D&B, Creditreform und Coface, für Handelsauskünfte stehen BEIC, Manageo oder Contentia zur Verfügung.
Mehr >
Kaufkraft und Konsumverhalten - Frankreich
Frankreichs Konsumklima wird durch eine schleppende Konjunktur mit stärkerer Inflationstendenz beeinträchtigt. Die Kaufkraft wird sich 2011 und 2012 nur unwesentlich erhöhen. Der private Konsum kann zwar positiv zulegen, aber längst nicht mit den gewohnt hohen Zuwachsraten aus der Zeit vor der Wirtschaftskrise. Im EU-Vergleich liegt Frankreichs Konsum um 13% über dem Durchschnitt, etwa gleichauf mit Deutschland. Das wichtigste Kaufkriterium für die Verbraucher ist das Preis-Leistungs-Verhältnis vor Qualität und Preis.
Mehr >
Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2011/12 - Frankreich
Frankreichs Wirtschaft hat an Fahrt verloren und alles deutet auf eine weitere Abschwächung der Konjunktur hin. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2011 um höchstens 1,6% zulegen, für 2012 liegt die Erwartung noch schlechter bei lediglich 0,6%. Die Investitionsbereitschaft ist gedämpft und auch der traditionell starke private Konsum leistet keine großen Wachstumsimpulse. Dem Staat sind die Hände gebunden ob des Zwangs zu einer austeritären Haushaltspolitik im Würgegriff der Finanzmärkte. Im Außenhandel wird 2011 ein neues Rekorddefizit von 75 Mrd. Euro erwartet.
Mehr >
Investitionsklima und -risiken - Frankreich, 2011
Hier können Sie die Broschüre herunterladen >
Frankreichs Öko-Ausgaben stabil
Frankreichs Ausgaben für Umweltschutz legten 2009 um 1,2% auf knapp 45 Mrd. Euro zu, mit stärkeren Zuwächsen seitens der Unternehmen und privaten Haushalte. Die Ökoindustrie besitzt noch einiges Wachstumspotential, wobei die Boston Consulting Group sogar rund 600.000 neue Arbeitsplätze bis 2020 prognostizierte. Sechs Öko-Cluster, allein drei für Wasser, sollen die Forschung und Entwicklung vorantreiben. Das Umweltbewusstsein der Franzosen hat sichtbar zugenommen, vor allem im Wasserverbrauch und Abfallzweig.
Mehr >
Frankreich aktiver bei industriellen Abwässern
Paris (gtai) - Die Aufbereitung von industriellem Prozesswasser nimmt in Frankreich recht dynamisch zu. Der treibende Faktor ist nicht nur die Pflicht zum Umweltschutz, sondern auch das große Potential der Kostenersparnis für die Betriebe. Das Recycling der Abwässer könnte somit ein bedeutender Zukunftsmarkt werden. Der Markt wird auf rund 150 Mio. Euro geschätzt und dominiert von den Großkonzernen Veolia, Suez und Saur. Stärker einsteigen will Siemens Water Technologies, die bis 2013 einen Marktanteil von 20% anstrebt.
Mehr >
Frankreichs Kfz-Zulieferindustrie im Umbruch
Frankreichs Autozulieferindustrie ging 2010 gestärkt aus der Wirtschaftskrise heraus, muss aber weiterhin die Kapazitäten anpassen und modernisieren. Der Zulieferverband FIEV sieht die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen, rechnet weiterhin aber mit solidem Wachstum. Zur Stärkung der Industrie und Neuausrichtung im Inland wie auch vor allem im Ausland trägt nicht zuletzt ein Modernisierungsfonds über 650 Mio. Euro bei, der bisher zur Hälfte in 21 strategisch bedeutsame Projekte investiert hat.
Mehr >
Frankreichs Medienindustrie überwindet die Krise
Frankreichs Medien- und Unterhaltungsindustrie kann wieder optimistisch in die Zukunft blicken. PricewaterhouseCoopers prognostiziert der Branche von 2011 - 2015 jährliche Umsatzzuwächse von durchschnittlich 4,0%. Die stärksten Wachstumsimpulse kommen aus der Online-Werbung und dem TV in Verbindung mit Online-Diensten. Marktführer Publicis steigerte den Umsatz 2010 um 8,3% auf 5,4 Mrd. Euro und erwartet auch 2011 ein gutes Geschäftsjahr. Der Außenwerber JC Decaux wächst insbesondere in den Schwellenländern.
Mehr >
Frankreichs Markt für Nutzfahrzeuge im Boom
Frankreichs Markt für Nutzfahrzeuge hat wieder stark angezogen. Laut der letzten Prognose von Le Crédit Lyonnais soll der Absatz 2011 bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 5 t um 8% zulegen und bei den Lkw über 5 t sogar um 30%. Im 1. Halbjahr stiegen die Zulassungen im leichten Segment um 5% mit bedeutenden Zuwächsen für deutsche Fabrikate, während die Industriefahrzeuge sogar um 54% zulegten.
Mehr >
Frankreichs Luftfahrtindustrie auf Erholungskurs
Frankreichs Luftfahrtindustrie stabilisiert sich zusehends vor dem Hintergrund eines stärkeren Auftragseingangs. Die Luftfahrtschau in Le Bourget bescherte Airbus 730 Aufträge oder Optionen im Wert von 72 Mrd. Euro, vor allem dank des Typs A320 NEO. Bei Exporten über 41 Mrd. Euro verbuchte die Handelsbilanz 2010 einen Überschuss von 18 Mrd. Euro.
Mehr >
Frankreichs Markt für Elektrohausgeräte ist attraktiv
Frankreichs Markt für Elektrohausgeräte zeigte sich in der Krise robust und dürfte auch in Zukunft überdurchschnittlich wachsen. Im Jahr 2010 stieg der Absatz um 2,6%. Für die französischen Konsumenten stehen beim Kauf vermehrt Kriterien wie Funktionalität, Stromersparnis und Lifestyle im Mittelpunkt.
Mehr >
Frankreich legt neue Regeln für die Solarbranche fest
Frankreich wird zukünftig alle größeren Solaranlagen über 1.000 qm öffentlich ausschreiben. Mit der Alliance Qualité Photovoltaïque legten Regierung und Branchenvereinigungen den Grundstein für die Schaffung einer innovativen Photovoltaik-Industrie. Wegweisend für die zukünftige Entwicklung sind das neue Solar-Cluster Sysolia in der Region Aquitaine und die Übernahme von SunPower durch den Erdöl- und Gaskonzern Total.
Mehr >
Frankreichs Hospitäler investieren stärker
Die Investitionen der öffentlichen Hospitäler in Frankreich stiegen 2010 voraussichtlich um 3% auf über 7 Mrd. Euro. Die Einkaufsorganisation UniHA will ihren Geschäftsumfang 2011 um fast 12% auf über 1,5 Mrd. verbessern. Das bisher größte Hospitalprojekt wird bis 2015 in Melun als PPP- Projekt mit Kosten von 176 Mio. Euro realisiert. Die Regierung bewilligte 680 Mio. Euro aus der großen Staatsanleihe für die Forschung in sechs Universitätskliniken. Der Umweltaspekt der Nachhaltigkeit soll in Zukunft eine stärkere Beachtung erhalten.
Mehr >
Frankreichs Tourismus zieht wieder an
Frankreichs Tourismus verzeichnete 2010 wieder einen Anstieg der Hotelaufenthalte, stark bedingt durch ausländische Besucher und Geschäftsreisende. Stellten die europäischen Touristen weiterhin den Großteil (73%), beeindruckte der große Zuwachs aus asiatischen Ländern (+15,7%), insbesondere der VR China (+44,8%). Der Markt für Fünfsternehotels bleibt attraktiv, sowohl für Neuinvestitionen wie auch Übernahmen. Die Regierung möchte mit einem neuen Konzept die Tourismuseinnahmen von zuletzt 35 Mrd. Euro stärker anheben.
Mehr >
Frankreich stark in Verbundwerkstoffen
Frankreichs Markt für Verbundwerkstoffe bleibt viel versprechend und könnte bis 2015 im globalen Rhythmus um jährlich bis zu 6% wachsen. Die Nachfrage erstreckt sich von der Auto- und Flugzeugindustrie über den Bausektor und diverse Konsumgüter bis zur Medizintechnik. Mehrere Kompetenzzentren sind in diesem Zweig aktiv, ein regionaler Schwerpunkt ist Pays de la Loire. Signifikant für die Dynamik ist die hohe Attraktion der Pariser JEC Composites Show mit wachsender Beteiligung aus den größeren Schwellenländern.
Mehr >
Wirtschaftstrends Jahresmitte 2011 - Frankreich
Frankreichs Aufschwung gewinnt langsam an Fahrt, was die zunächst angezweifelte BIP-Wachstumsprognose der Regierung von 2% für 2011 realistischer macht. Das Unternehmervertrauen ist wieder da und sollte sich in deutlich höheren Investitionen wiederspiegeln. Die Regierungsinitiativen zur Modernisierung der Wirtschaft über mehr Forschung und Innovation zeigen Wirkung, während die Dynamik der Schwellenläner zusätzliche Impulse setzt. In diesem Kontext profitieren auch die Beziehungen mit Deutschland in Handel und Investitionen.
Mehr >
Frankreich beansprucht bei Elektroautos die Pole Position
Frankreich möchte in der Entwicklung von Elektroautos international eine führende Rolle spielen. Im Jahr 2015 sollen rund 100.000 Autos im Verkehr sein, was die Regierung über eine Reihe von Finanzinstrumenten fördert. Während Renault-Nissan voll auf den Elektroantrieb setzt, fährt PSA weiterhin zweigleisig. Beide zusammen wollen 2011 und 2012 rund 60.000 Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Die Firmengruppe Bolloré brachte Ende 2010 sein Elektromodell Bluecar heraus und wird auch das neue Pariser Leihsystem Autolib' ausrüsten.
Mehr >
Frankreichs Staat trennt sich von vier Flughäfen
Frankreichs Regierung hat die Abtretung der staatlichen Beteiligungen an den Flughäfen Lyon, Toulouse, Bordeaux und Montpellier von jeweils 60% beschlossen. Zu den potentiellen Interessenten zählen Vinci Airports, Veolia, Marquarie, SNC Lavalin und Aéroports de Paris. Letztere plant im Zeitraum 2011 bis 2015 in Roissy CDG und Orly Neuinvestitionen über 2,4 Mrd. Euro. Der Flugverkehr wuchs 2010 in Frankreich um 1,3% auf knapp 152 Mio. Passagiere mit den höchsten Zuwachsraten in Bordeaux und Nantes.
Mehr >
Ile-de-France präsentiert neue urbane Bauprojekte
Die Ile-de-France arbeitet an mehreren Bauprojekten, die ein neues Kapitel in der Entwicklung des Großraums Paris aufschlagen. Die dynamisch wachsende Plaine de France hat wohl die meisten Großprojekte in der Planung, in Paris selbst dürften es etwa zwei Dutzend sein. Ein weitreichendes langfristiges Konzept gibt es in Saclay, das zu einem weltführenden Cluster für Bildung, Forschung und Innovation ausgebaut wird. Auf der Ile Seguin bei Boulogne-Billancourt entsteht ein Kulturzentrum nach dem Design von Jean Nouvel. >
Mehr >
La Défense erhält eine neue Skyline
Das Business-Zentrum La Défense bei Paris erhält mit einem Dutzend neuer oder renovierter Bürotürme ein beeindruckendes neues Format. Hohe Maßstäbe in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nach der HQO-Norm prägen das Zukunftsbild. Die Neubauten werden ergänzt durch das Stadtentwicklungsprojekt La Défense Seine Arche, welches Büros, Wohnungen, Geschäfte, Transport, Gärten und eine Sportarena einschließt. In der Kategorie der revitalisierten Bürogebäude gewann der gerade eröffnete Turm First den diesjährigen Mipim Award.
Mehr >
Frankreich modifiziert Konzept für erneuerbare Energien
Frankreichs langfristiges Energiekonzept sieht bis 2020 einen Anteil von 23% aus regenerativen Quellen vor. Der wichtigste Pfeiler ist die Windkraft, die sich in diesem Jahrzehnt auf 25.000 MW verfünffachen soll. Die Ausbreitung auf dem Land wurde allerdings eingeschränkt, während sich die Ausschreibung für Offshore-Kraftwerke verzögert. Der Solarzweig, für den ein Ziel von 5.400 MW im Jahr 2020 fixiert wurde, wurde aufgrund der hohen Dynamik für drei Monate gebremst und wird neu geordnet. DCNS investiert in erneuerbare Meeresenergien.
Mehr >
Frankreich erwartet nur leichtes Wachstum
Frankreich rechnet im 1. Halbjahr 2011 noch nicht mit dem ersehnten großen Aufschwung, der langsame Rhythmus der letzten Quartale dürfte sich fortsetzen. 2010 legte das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich real nur um 1,5% zu, für 2011 prognostizierte die Regierung ein Wachstum von 2%, was optimistisch scheint. Der private Konsum blieb 2010 stark, hauptsächlich dank der Abwrackprämie auf Autos, auf mittlere Sicht sind die Verbraucher eher pessimistisch. Der Geschäftsklimaindex hat sich indes weiter verbessert.
Mehr >
Frankreich arbeitet am langfristigen Wachstumsprofil
Während die Wachstumschancen Frankreichs mittelfristig eher gedämpft sind, hat die Regierung einige Konzepte und Strategien für ein langfristig stärkeres Wachstumspotential entworfen. Ganz oben auf der Agenda stehen Wissenschaft und Forschung, während innovative und strategische Unternehmen finanziell gestützt werden. Die Industrie soll wieder mehr Gewicht bekommen, regional konzentriert auf die Kompetenzzentren. Ein wichtiger finanzieller Anreiz ist die Steuergutschrift auf F&E-Investitionen, die auch zunehmend ausländische Unternehmen anlockt.
Mehr >
Frankreichs Luxusindustrie im Höhenrausch
Frankreichs Luxusindustrie verbuchte 2010 ein neues Rekordjahr. Während sich die traditionellen Märkte stabilisierten, sorgte vor allem die Nachfrage aus Asien und dem Mittleren Osten für hohe Dynamik. Die im Comité Colbert assoziierten 75 Luxushäuser konnten so ihren Umsatz im letzten Jahrzehnt um 70% auf 22 Mrd. Euro ausweiten, davon 82% im Ausland. Weltmarktführer LVMH stockte seine Beteiligung an Hermès weiter auf. Der Parfumzweig besitzt in PASS und Cosmetic Valley zwei weltführende Cluster für neue Kreationen.
Mehr >
Frankreichs IT-Sektor auf Aufholjagd
Frankreichs Industrie für IT-Services erwartet wieder mehr Dynamik. Während die Nachfrage 2010 insgesamt noch eher verhalten verlief, lässt der positive Erwartungstrend für 2011 wieder ein stärkeres Wachstum um 3% erwarten. Der Fachverband Syntec Numérique beschwört eine neue digitale Ära, die zudem vom Staat mit einer Finanzspritze über 2,5 Mrd. Euro gefördert wird. Bei den drei großen IT-Unternehmen Steria, Atos und Capgemini verlief die Entwicklung im 1. Halbjahr 2010 unterschiedlich, nur Steria verzeichnete stärkere Zuwächse.
Mehr >
Cloud Computing zieht Frankreichs Sofwareindustrie
Frankreichs Softwareindustrie dürfte dank Cloud Computing einen größeren neuen Schub erhalten. Die Branche erwartet, dass in den kommenden Monaten mehrere Großunternehmen entsprechende Service-Pakete ausschreiben nach dem Beispiel von Alstom und Microsoft. Die Regierung stützt die Entwicklung der Cloud im Rahmen des Plan Numérique mit einer Finanzspritze über 500 Mio. Euro. Zu den Interessenten in dem noch frischen Geschäftsfeld zählt auch die deutsche T-Systems, die mit dem Chemie-Distributor Univar kooperiert.
Mehr >
Frankreichs Telekom-Sektor bleibt dynamisch
Frankreichs Telekom-Sektor entwickelt sich leicht über dem Durchschnitt der Wirtschaft. Die Attraktivität von ADSL zieht den Markt weiter, ebenso Neuentwicklungen wie das Smartphone oder das mobile Internet per 3G oder LTE. Die marktdominierende France Télécom profitiert vom Smartphone wie auch dem neuen System "Open" (Triple Play + Handy). Im Mobilfunk wird ab 2012 neben Orange, SFR Vivendi und Bouygues Telecom auch Free (Iliad) agieren. Der Ausbau des Glasfasernetzes und damit des THD-Internets läuft zu langsam.
Mehr >
Frankreichs Wasserwirtschaft hat hohen Nachholbedarf
Frankreichs Wasserqualität entspricht vielfach nicht den Normen der EU-Kommission, was massive Neuinvestitionen erfordert. Veolia konnte die Konzession für das Wassermanagement der Ile-de-France für ein weiteres Jahrzehnt sichern, hier werden bis 2015 die Installationen in drei Départements mit Kosten von 575 Mio. Euro modernisiert. Forschung und Entwicklung konzentrieren sich auf drei neu gegründete Cluster, darunter der Pôle EAU im Südosten Frankreichs, der mit der "Hydrogaia" in Montpellier zudem ein internationales Forum für Wasser bietet.
Mehr >
Wirtschaftsdaten kompakt - Frankreich
Die Reihe “Wirtschaftsdaten kompakt” wird zweimal jährlich im Mai und November aktualisiert. Folgende Indikatoren sind unter anderem enthalten: Einwohner, Bevölkerungsdichte, Währung, Wechselkurs, Bruttoinlandsprodukt, BIP je Einwohner, BIP-Wachstum, Inflationsrate, Durchschnittslohn, Arbeitslosigkeit, Haushaltssaldo, Außenhandel, wichtigste Ein- und Ausfuhrgüter, wichtigste Handelspartner, ausländische Direktinvestitionen, Länderbonität, Devisenreserven, Außenhandel mit der EU und Deutschland, wichtigste deutsche Ein- und Ausfuhrgüter.
Mehr >
Frankreich forciert die Biotechnologie
Frankreichs Biotechnologie dürfte sich in den kommenden Jahren stärker entwickeln. Die Regierung erklärte sie zu einer der strategischen Zukunftsbranchen, die über direkte Unternehmensbeteiligungen und den InnoBio-Fonds über 140 Mio. Euro gefördert wird. Die größeren Impulse versprechen indes neue Partnerschaften mit der Pharmaindustrie nach dem Beispiel von Novartis und Transgène. Ausländische Investoren sind willkommen, wobei sich als Standorte verschiedene Life-Science-Cluster wie Lyonbiopôle, Medicen oder Alsace Bio Valley empfehlen.
Mehr >
Das Feuer des Prometheus
Im südfranzösischen Cadarache arbeiten die Europäer und sechs weitere Länder am Fusionsreaktor ITER. Das Projekt geht mit einer Vielzahl interessanter Ausschreibungen in seine konkrete Bauphase.
Mehr >
Frankreichs Unternehmen zahlen pünktlicher
Der Zahlungsverkehr mit französischen Unternehmen hat sich mit der Modernisierung des Wirtschaftsrechts verbessert. Der Kern besteht darin, dass Zahlungsfristen einen Zeitraum von 45 Tagen nicht mehr überschreiten dürfen. Die Reform zeigte Wirkung, denn rund 90% der Unternehmen hielten sich an die neuen Vorgaben. Intrum Justitia und Coface Services, marktführend in der Verwaltung von Forderungen und Unternehmensinformation, schlossen sich im Joint Venture IJCOF zusammen. Im Leasing und Factoring zeichnet sich ein neuer Schwung ab.
Mehr >
Branche kompakt - Bauwirtschaft (Tiefbau/Infrastrukturbau)
In Frankreichs Tief- und Infrastrukturbau macht sich trotz leichter Entspannung noch keine Euphorie breit. Nach einem Einbruch um 6% im Vorjahr soll der Umsatz 2010 um weitere 3% schrumpfen, hauptsächlich bedingt durch den rigiden Sparkurs der Regierung. Der große Aufschwung kommt somit erst 2011, wenn mehrere langfristige Großprojekte angeschoben werden, vorzugsweise im PPP-Schema. Im Transportwesen liegt der Fokus bis 2040 auf der Schiene und der urbanen Beförderung.
Mehr
Frankreichs Pharmaindustrie umsatzstark
Der Umsatz der französischen Pharmaindustrie soll 2010 um weitere 4,5% zulegen, nachdem bereits 2009 ein Zuwachs um 5,6% auf 50 Mrd. Euro verzeichnet wurde. Die Handelsbilanz endete 2009 mit einem Überschuss von 7 Mrd. Euro, wobei einem Export von 23 Mrd. Euro (+9%) ein Import von 16 Mrd. Euro (+16%) gegenüberstand. Bedingt durch den auslaufenden Patentschutz vieler Blockbuster durchläuft die Industrie eine tiefere Phase der Neustrukturierung, die wohl den Abbau einiger tausend Arbeitsplätze bewirken wird.
Mehr
Frankreichs Markt für Sicherheitstechnik stark gewachsen
Der französische Markt für Sicherheitstechnik wuchs im letzten Jahrzehnt um rund 50% auf über 19 Mrd. Euro. Besonders stark zugelegt haben dabei das Antiterrorismus-Segment und das breite Spektrum der Dienstleistungen. Ausländische Unternehmen sind in vielen Bereichen tonangebend, was auch für deutsche Anbieter ein reiches Geschäftsfeld verspricht. Der Import über 1,2 Mrd. Euro 2009 bestand hauptsächlich aus Kameras, Smart Cards und Alarmgeräten, wobei deutsche Produkte aber nur einen Anteil von 10% erreichten.
Mehr
Frankreich ist viertgrößter Investor in Deutschland
Hohe Dynamik in Maschinenbau, Metallbearbeitung und Medizintechnik
Frankreichs Unternehmen haben in den letzten Jahren weiter kräftig in Deutschland investiert und bekleiden nach Ländern den vierten Rang. Von 2005 bis 2008 stieg der Bestand an unmittelbaren Direktinvestitionen um 27% auf 69 Mrd. Euro. Nach Wirtschaftszweigen (ohne abhängige Holdings) entfällt ein Drittel auf das verarbeitende Gewerbe, zwei Drittel auf Handel und Dienstleistungen mit steigender Tendenz.
Mehr
Branche kompakt - Maschinenbau und Anlagenbau - Frankreich, 2010
Frankreichs Maschinenbau verzeichnete 2009 einen Umsatzeinbruch um fast ein Drittel und dürfte 2010 allenfalls ein sehr schwaches Wachstum erzielen. Besonders betroffen sind Werkzeugmaschinen und der breite Bereich der Spezialmaschinen. Die Ausrüstungsinvestitionen der Industrie sollen 2010 um weitere 1,2% zurückgehen, nach einem starken Einbruch um 10,6% im Vorjahr. Der Maschinenimport schrumpfte 2009 um 25% auf knapp 30 Mrd. Euro. Deutschland blieb jedoch das wichtigste ausländische Lieferland vor Italien, Belgien und den USA.
mehr
weitere Informationen
Wirtschaftsdaten Frankreich
1. Basisdaten | |||||||||||||||||||||||||||||
Fläche | 551.700 qkm | ||||||||||||||||||||||||||||
Einwohner | 65, Mio.(Januar 2011) | ||||||||||||||||||||||||||||
Bevölkerungsdichte | 115,6 Einw./qkm | ||||||||||||||||||||||||||||
Bevölkerungswachstum | 0,6% (2010/2009) | ||||||||||||||||||||||||||||
Geschäftssprachen | Französisch | ||||||||||||||||||||||||||||
Rohstoffe agrarisch | Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Weintrauben, Vieh, Holz | ||||||||||||||||||||||||||||
Währung | EU 2009: 1 US$ = 0,717 Euro: 1 Euro = 1,395 US$ | ||||||||||||||||||||||||||||
|
| ||||||||||||||||||||||||||||
2. Wirtschaftslage | |||||||||||||||||||||||||||||
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.) | |||||||||||||||||||||||||||||
Mrd. Euro | 2008: 1.950; 2009: 1.919 ; 2010 : 1.945 2008: 2.868; 2009: 2.677 ; 2010 : 2.579 2008: 30.326; 2009 : 29.652 ; 2010 : 29.923 2008: 44.603; 2009: 41.360 ; 2010 : 39.677 | ||||||||||||||||||||||||||||
BIP-Entstehung (%) | 2009: Dienstleistungen 54,2 (davon: für Unternehmen 30,6; | ||||||||||||||||||||||||||||
BIP-Verwendung (%) | 2009: privater Verbrauch 56,2; Staatsverbrauch 24,3; | ||||||||||||||||||||||||||||
Wirtschaftswachstum : | |||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
Wirtschaftswachstum nach | 2009: Land- u. Forstwirtschaft, Fischerei -1,9 ; Industrie -7,8 (darunter Baugewerbe -31,4); Handel, Transport u. Kommunkiation -9,3; öffentliche Verwaltung u. Verteigung -0,5 ; andere Dienstleistungen -2,3 | ||||||||||||||||||||||||||||
Wachstum der Industrieproduktion | 2009: KFZ -32,5; Zwischenprodukte -15,7; Agrarische Nahrungsmittel -3,9; Konsumgüter -2,1; Baugewerbe -3,5; Energiewirtschaft -0,6; Ausrüstungsgüter +0,6 | ||||||||||||||||||||||||||||
Inflationsrate (%): | 2007: +1,6; 2008: +3,2; 2009: +0,1; | ||||||||||||||||||||||||||||
Arbeitslosigkeit (% ) | 2006: 8,8; 2007: 7,6; 2008: 8; 2009: 9,6; | ||||||||||||||||||||||||||||
Durchschnittslohn (Euro/Monat) | 2008: 2.735 ; 2009 : 2.805 | ||||||||||||||||||||||||||||
Haushaltssaldo (% des BIP) | 2007: -2,7; 2008: -3,4; 2009: -7,5; 2010*: -7,6; | ||||||||||||||||||||||||||||
Staatsverschuldung (% des BIP) | 2007: 63,8; 2008: 68,0; 2009: 77,6; | ||||||||||||||||||||||||||||
Außenhandel (Mrd. Euro) | |||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
Einfuhrgüter | 2010: Mechanische Ausrüstungen, IT/Optik/Elektronik 21,0; Transportmittel 15,2; Chemie 8,6; Maschinenbau 7,3 Eisen, Metalle u. Stahlerzeugnisse 4,6; Nahrungsmittel 6,7; Textilien, Bekleidung 4,7; Pharmaprodukte 5,1; Kfz 6,9; Sonstige 19,9 | ||||||||||||||||||||||||||||
Ausfuhrgüter | 2010: Transportmittel 21,8; Mechanische Ausrüstungen, IT/Optik/Elektronik 19,5; Luftfahrzeuge 10,6; Kfz 6,3 Chemieerzeugnisse 12,1; Nahrungsmittel 9,3; Eisen, Metalle u. Stahlerzeugnisse 7,1; Pharmazeutika 7,5; Sonstige 5,8 | ||||||||||||||||||||||||||||
Wichtige Handelspartner: | |||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
Leistungsbilanz (in % des BIP) | 2008: -3,5; 2009 -3,7; 2010* -3,6; 2011*: -3,1 | ||||||||||||||||||||||||||||
Ausländische Direktinvest. | 2008: 661,7; 2009: 786,4 | ||||||||||||||||||||||||||||
Ausländische Direktinvest. | 2008: 42,5; 2009: 42,9 | ||||||||||||||||||||||||||||
- Hauptländer (Anteil in %) | 2009: USA 18,0; Deutschland 14,8; Italien 11,3; Spanien 6,7; Niederlande 6,6; Vereinigtes Königreich 6,0; Schweiz 4,7; Belgien 3,9; Schweden 3,8; Hongkong 3,6; Japan 3,6; | ||||||||||||||||||||||||||||
- Hauptbranchen (Anteil in %) | 2008: Warenproduktion 68,6 (darunter Automobilbau 6,8, Metallerzeugn. 8,2, Möbel/Heimbedarf 7,1) Dienstleistungen 34,5 (darunter Handels- und Finanzdienste 13,8, Unternehmensdienste 7,5) | ||||||||||||||||||||||||||||
Länderbonität | September 2010: Rang 13; Bonitätsindex: 85,6; Einjahresveränderung: -4,6 | ||||||||||||||||||||||||||||
Auslandsverschuldung | 2008: 3.590; 2009: 3.633; 2010: 3.889 | ||||||||||||||||||||||||||||
Devisenreserven | 2008: 24.4; 2009: 19,5; Feb. 2010: 27,9 | ||||||||||||||||||||||||||||
3. Beziehungen der EU zu Frankreich | |||||||||||||||||||||||||||||
Außenhandel (Mrd. Euro) | |||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
4. Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu Frankreich | |||||||||||||||||||||||||||||
Außenhandel (Mio. Euro) | |||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
Deutsche Einfuhrgüter | 2010: Chemische Erzeugn. 14,8 (darunter Arzneimittel 3,7, Kunststoffe 2,7, Basischemikalien 3,3); Kfz und –Teile 10,1; Maschinen 9,4; Eisen und Stahl 4,6; Nahrungsmittel 5,8; Elektrotechnik 3,4; Elektronik 2,0; NE-Metalle 1,9; Sonstige 48 | ||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
Rangstelle 2010 (2009) | 3(3) bei der deutscher Einfuhr ; 1(1) bei der deutscher Ausfuhr; Umsatz 1(1) | ||||||||||||||||||||||||||||
Deutsche Direktinvestitionen in Frankreich (Mio. Euro) | Bestand 31.12.08: 46.695 | ||||||||||||||||||||||||||||
Französische Direktinvestitionen | Bestand 31.12.08: 44.500 Nettotransfer *) 2008: +1.931; 2009: -422; 2010: +25 *) Zunahme/Kapitalausfuhr | ||||||||||||||||||||||||||||
Doppelbesteuerungsabkommen | Es gilt das mit Frankreich geschlossene Abkommen vom 21.7.59; in Kraft seit 4.11.61 | ||||||||||||||||||||||||||||








