Frankreich ist auch im Jahr 2012 Deutschlands wichtigster Handelspartner
Nach den Angaben des Deutschen Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) belief sich der Handel zwischen Deutschland und Frankreich im Jahr 2012 auf insgesamt 169,2 Milliarden Euro (Einfuhr und Ausfuhr). Somit war Frankreich auch im Jahr 2012 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner, das Handelsvolumen der beiden Länder ist gegenüber dem Vorjahr trotz der Krise um 1,1 % gestiegen. Es folgten auf Rang zwei die Niederlande mit einem Warenverkehr in Höhe von 157,5 Milliarden Euro und auf Rang drei die Volksrepublik China mit einem Außenhandelsumsatz von 143,9 Milliarden Euro.
Frankreich war auch im Jahr 2012 wichtigstes Abnehmerland deutscher Waren. Deutschland führte Güter im Wert von 104,5 Milliarden Euro nach Frankreich aus (3,0% gegenüber Vorjahr). Auf den Plätzen zwei und drei der wichtigsten deutschen Exportländer lagen die Vereinigten Staaten (86,8 Milliarden Euro) und das Vereinigte Königreich (72,1 Milliarden Euro), das vorher an vierter Stelle lag und somit die Niederlande überholte.
Bei den deutschen Importen im Jahr 2012 sind -wie auch im letzten Jahr- die Niederlande mit 86,5 Milliarden Euro wichtigstes Lieferland Deutschlands. An zweiter Stelle lag die VR China (77,3 Milliarden Euro) und an dritter Stelle Frankreich (64,7 Milliarden Euro, minus 1,8 % gegenüber Vorjahr).
Deutschland hat seinen Handelsbilanzüberschuss zu Frankreich im letzten Jahr ausgebaut, in 2012 lag er nun bei 39,7 Milliarden Euro und somit um über 13 % höher als in 2011 (35 Milliarden Euro). Deutsche Waren sind in Frankreich sehr gefragt. Qualität, Innovation, Zuverlässigkeit und Kundendienst sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren.




