Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft


   

   


Mittwoch, 2. Dezember 2015

DIE GEWINNER 2015 sind:

Comité Colbert & Meisterkreis

Diese zwei Vereinigungen aus Frankreich und Deutschland stehen mit Ihren Mitgliedern für französischen Luxus und die deutsche High-End Industrie.
Eine Kultur der Exzellenz ist die starke gemeinsame Verbindung. Über die letzten Jahre ist daraus eine intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen deutsch-französische Projekten entstanden: Programme zum Schutz und Wertschätzung des geistigen Eigentums, Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Universitäten sowie dem Austausch junger Talente, interkulturelles Engagement an der Schnittstelle Kultur und Wirtschaft durch die Partnerschaft der Ausstellung ImEx - Impressionismus - Expressionismus. Die Stärkung des immateriellen Kulturerbes, durch die Weiterentwicklung des Kunsthandwerks und des Meisterprinzips über Landesgrenzen hinweg, auch durch bilaterale Verbindungen der Mitglieder, trägt Früchte und unterstreicht die kulturelle Verankerung der Branche.
 
Dank dieser Initiativen und konkreten Projekten hat sich eine echte deutsch-französsiche Dynamik entwickelt, aus der ein gemeinsames Verständnis  für die Vielfalt des jeweils anderen entstanden ist. Dieser deutsch-französische Austausch beflügelt die unterschiedlichen Branchen, die viel von einander lernen können. Das sind ideale Voraussetzung um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrie gemeinsam zu stärken. 

Forum d’Avignon & Forum d’Avignon@Ruhr

Das Forum d’Avignon ist eine Denkfabrik im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft. Durch die Gründung einer deutschen Tochterorganisation, des Forum d’Avignon @Ruhr, hat es seine deutsch-französische Dimension ausgebaut und trägt durch die Veröffentlichung von zahlreichen Schriften zur Kultur- und Kreativwirtschaft zur Entwicklung dieser Branche in beiden Ländern bei.

Konkret werden jedes Jahr internationale Foren organisiert auf denen sich die Akteure dieser Branchen austauschen können. Diese Positionierung ist neu und sehr wichtig für die Stärkung des Wachstums in der deutschen und französischen Kultur- und Kreativwirtschaft auf dem internationalen Markt.

Le Buveur d’Encre & TintenTrinker Verlag

Der von der Politologin Julie Cazier gegründete Tintentrinker Verlag (Köln) hat sich mit dem von Grégoire Cazier im Jahr 2001 gegründeten Verlag « le buveur d’encre » (Paris) zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie bereits ca. 50 Jugendbücher herausgebracht. Beide Verlage arbeiten sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf kreativer Ebene eng zusammen und haben gemeinsam Werke mit hohem Symbolwert herausgebracht. Ihre neueste Veröffentlichung thematisiert den ersten Weltkrieg. Es handelt sich um einen Comic, « Tagebuch 14/18 - vier Geschichten aus Deutschland und Frankreich », der für den deutschen Jugendliteraturpreis 2015 nominiert wurde. 


Der Hintergrund des Preises

Im Rahmen ihrer historischen Partnerschaft war es Frankreich und Deutschland ein Anliegen, eine besondere Aufmerksamkeit auf die Medien- und Kulturwirtschaft besonders zu würdigen.
Die Medien- und Kulturwirtschaft ist für die europäische Wirtschaft sowie für die nationalen Wirtschaften von großer Bedeutung. Die Branche zählt in Deutschland und in Frankreich mehr als 1,5 Millionen Beschäftigte in fast 250 000 Unternehmen.


Das Ziel des Preises
Der Deutsch-Französische Preis der Medien- und Kulturwirtschaft wurde offiziell anlässlich des 50.Geburtstags des Elysée-Vertrages unter der Schirmherrschaft des deutschen und des französischen Wirtschaftsministers ins Leben gerufen.
Der Preis soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Unternehmen fördern. Er zeichnet Personen, Unternehmen und Institutionen aus, die sich durch ein deutsch-französisches Engagement in einem der acht Sektoren der Medien- und Kulturwirtschaft hervorgetan haben: Musikedition, Film, Digitalmedien, Buch, Presse, Design, Mode, Kulturhandel / Luxus.

Die Modalitäten des Preises
Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Kandidaten kürzlich in einem der acht Sektoren ein Projekt mit deutsch-französischem Bezug realisiert haben oder derzeit an dessen Verwirklichung arbeiten. Der Preis wird von einer offiziellen Jury, die sich aus Persönlichkeiten der deutsch-französischen Wirtschafts- und Kulturbranche zusammensetzt, verliehen. Interessenten können Ihre Bewerbung an die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer richten. Darüber hinaus wählt die Jurymitglieder auf eigene Initiative vielversprechende Kandidaten aus.
Die Gewinner des Preises werden alle zwei Jahre im Dezember im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Pavillon Gabriel in Paris bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Im Jahre 2013 wurden zwei Projekte ausgezeichnet :

  • Augustin Teboul : Augustin Teboul ist ein Damenmodelabel, das zwischen Prêt-à-porter und Haute Couture anzusiedeln ist und das im Jahre 2009 durch die Zusammenarbeit der deutschen Modedesignerin Annelie Augustin und der französischen Modedesignerin Odély Teboul entstanden ist. Die beiden Frauen,
    die zwischen Paris und Berlin arbeiten, haben entschieden, die deutsch-französische Komponente zum Herzstück ihrer Inspiration zu machen..

  • Studiocanal & Tandem Communications : Studiocanal ist insbesondere durch den Erwerb der deutschen Unternehmen Kinowelt und Tandem Communications zu einem europäischen Marktführer im Bereich des Kinos und des Fernsehens geworden. Diese deutsch-französische Integration hat Studiocanal und Tandem Communications den Einstieg in die Produktion von weltweit erfolgreichen Serien ermöglicht. Zu diesen zählt beispielsweise Crossing Lines, eine deutsch-französische Koproduktion, die insbesondere auf NBC, Sat.1 und TF1 ausgestrahlt wird und dessen zweite Staffel derzeit gedreht wird..

Der Preis wird am 2. Dezember 2015 in Paris verliehen.


http://industries-culturelles-franco-allemandes.org

Kontakt: prixfrancoallemand(at)gmail.com

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Wolfgang Krill de Capello
Tel.: +33 (0)1 40 58 35 33

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